SPD-Kevelaer besucht Orgelbaufirma Seifert

Elmar Leenen Orgel Marienbasilika Bild: Ulli Hütgens

Am 15.06.2018 besuchte der Ortsverein Kevelaer die Orgelbaufirma Romanus Seifert auf der Jägerstrasse. Unsere Mitglieder folgten den geschichtlichen Erzählungen zum Unternehmen sowie den technischen Gegebenheiten bei der Fertigung durch den Inhaber Roman Maximilian Seifert. Abschließend wurde die Orgel der Marienbasilika besichtigt und es gab eine Demonstration dieser wunderschönen und klangvollen Kirchenorgel durch Elmar Leenen.

 

Die Firma Orgelbau Romanus Seifert & Sohn beschäftigt ca.30 Mitarbeiter und ist über die Grenzen hinweg bekannt. Orgelbauer Ernst Seifert gründete seine Orgelbaufirma 1885 in Köln. Anlässlich des Orgelneubaus in der Marienbasilika gründete er 1906 eine Filiale in Kevelaer. 1914 übernahm Sohn Romanus den Zweigbetrieb auf der Jägerstrasse. Nachdem der Kölner Betrieb 1981/1982 aufgegeben wurde, lagen die Geschicke des Unternehmens jetzt ausschließlich in den Händen des Kevelaerer Unternehmers Romanus Seifert. Derzeit liegt die Leitung bei Roman Maximilian Seifert.

Seifert Orgeln stehen u.a. auch im Speyerer Dom, Hildesheimer Dom, Kölner Minoritenkirche sowie auch in der Gelderner St. Maria Magdalena Kirche.

Die Orgel in der Marienbasilika Kevelaer wurde 1905-1907 , als Ersatz für die 1874 erbaute Rütterorgel, erbaut. Sie ist mit ihren 135 Registern eine der größten deutsch-romantischen Orgeln weltweit. Sie besteht aus der Hauptorgel (Westempore) und einem sogenannten Fernwerk (Querhausempore). Das Fernwerk wird vom Organisten an der Hauptorgel bedient.

Diverse Umbauten erfolgten nach dem Kriege bis heute und man ist bemüht, den historisch ursprünglichen Zustand wieder herzurichten.

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