SPD Kevelaer

Herzlich willkommen bei der SPD Kevelaer!

 
 

11.08.2017 in Allgemein

Wir gedenken Helmut Esters

 
 

13.07.2017 in Ortsverein

Neuwahlen bei der SPD Kevelaer

 

Nachdem in den letzten Wochen einige Mitglieder des Vorstandes des SPD Ortsvereins Kevelaer aus beruflichen Gründen und auch Umzugs bedingt aus dem Vorstand zurückgetreten sind, standen einige Neuwahlen an. Somit hat die SPD Kevelaer, als neuen stellvertretenden Vorsitzenden den bisherigen Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Björn Völlings gewählt. Nun wird der frei gewordene Posten von Udo Fischer übernommen. Den nun freien Platz als stellvertretenden Kassierer hat Jan Tacca nach der Wahl übernommen.  Zudem wurde als neue Bildungsobfrau Daniela Völlings gewählt. In dem Zusammenhang wurde der Vorstand auch um zwei Beisitzer vergrößert, hier wurden Irene Vonscheidt und Marion Maubach bestimmt. Auch in der Fraktion standen Neuwahlen an. Dort wurden Horst Blumenkemper (Erster Vorsitzender), Michael Vonscheidt (Zweiter Vorsitzender) und Brigitte Middeldorf (Kassiererin und zweite stellvertretende Vorsitzende) in ihren Ämtern bestätigt. 

 

22.12.2016 in Ratsfraktion

Haushaltsrede der SPD-Fraktion zum Haushaltsentwurf 2017

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

meine Damen und Herren, verehrte Zuhörer.

Den Haushalt 2015 hat die SPD-Fraktion abgelehnt. Unsere Begründung war damals, dass der Etat 2015 solide aber leblos war.

Heute wird die Haushaltssatzung für das Jahr 2017 beschlossen. Zum ersten Mal wurde in Kevelaer ein Paket geschnürt in dem im Ergebnisplan das Volumen die 60.000.000 € überschreitet. Zum Etat 2015 lagen wir mit über 10.000.000 € niedriger.

 

Sehr geehrter Herr Püplichuisen,

zunächst unser Dank an Sie und die vielen helfenden Hände, die besonders in den letzten Wochen emsig an diesem Werk gearbeitet haben. Ein früherer Ortsvereinsvorsitzender der SPD-Kevelaer hatte immer wieder erklärt, wenn der Kassierer gut arbeitet, dann kann der Vorsitzende gut schlafen. Jährlich bekommen Sie und die Kämmerei wiederkehrend den Dank der Politik zu hören. Das sind keine Floskeln. Ihre Arbeit sollte nicht unterschätzt werden und … Ihnen sollte bewusst sein, dass vielleicht der Bürgermeister, dank Ihnen und Ihrem Team, ein bisschen besser schlafen kann.

Der Haushaltsentwurf 2017 ist solide und er lebt. Aus diesem Grunde wird die SPD-Fraktion dem Haushalt 2017 zustimmen.

Nun könnte ich mit meiner Rede enden.

Will ich aber nicht.

 

Etatreden sind auch einen Rückblick auf das Gewesene und man könnte hier den mahnenden Finger tief in die Wunden legen.

Möchte ich aber nicht.

 

Ich möchte auf den Genossen Ulrich Paetzel zu sprechen kommen. Ich hatte das Vergnügen Uli Paetzel im Jahr 2009 kennenzulernen. Eine sehr beeindruckende Person. 2004 wurde Ulrich Paetzel mit 33 Jahren zum Bürgermeister von Herten gewählt. Seine SPD dümpelte damals bei der 45%-Marke rum. Für die Sozialdemokraten in Herten ein geringer Wert. Herten eine Stadt im Ruhrgebiet mit mehr als 60.000 Einwohner, große strukturelle Probleme mit einer hohen Arbeitslosenzahl und einer Haushaltssicherung.

2009 wurde Uli Paetzel wiedergewählt und konnte seinen Stimmanteil um 17 Prozent erhöhen. Seine SPD erreichte die 51%-Marke. Paetzel ging nach der Wiederwahl in seine Fraktion und bat die Mitglieder, trotz der absoluten Mehrheit, sich bei jedem Beschluss einen politischen Partner zu suchen. Paetzel sagte: „Ihr dürft Euch nicht der Stadt bemächtigen.“

 

Ihr dürft Euch nicht der Stadt bemächtigen!

 

Seitdem ich denken kann, wurde vor jeder Kommunalwahl in der SPD-Kevelaer das Ziel definiert, die absolute Mehrheit der CDU zu brechen. 1989 wurde das Ziel fast erreicht. Es sollte aber noch 25 Jahre dauern, bis zum Mai 2014, da wurden zum ersten Mal die Mehrheiten hier in diesem Haus neu gemischt.

Meine Damen und Herren,

in den letzten beiden Wahlperioden hatte die Ratsmehrheit sich der Stadt bemächtigt. Die Stunde der Opposition schlug im Jahr 2007, als wir mit unserem Antrag eine Mehrheit fanden, eine Webcam auf dem Kapellenplatz zu installieren. Einige Mitglieder der SPD-Fraktion, die zu den Haupt- und Finanzsitzungen zum Etat entsendet wurden, waren der Meinung, dass sie keine Aufwandsentschädigung, sondern Schmerzensgeld bekommen. Selbst wenn von unserer Seite die besseren Argumente aufgezählt wurden, bekamen wir auch schon mal ablehnende Antworten wie: „Weil wir die Mehrheit haben.“

Im Jahr 2010 wurde zum Etat unser Antrag zu einer Verpflichtungsermächtigung zur Bodenbevorratung abgelehnt. 500.000 € sollten in den Etat eingestellt werden, um eventuell Grundstücke zu kaufen. Mit Engelszungen hatten wir für diese Idee geworben. Ein Jahr später wurde der Posten von der Kämmerei im Grundstücksmanagement eingestellt. Viel Wind haben wir da nicht darum gemacht. „Maulwurftaktik“ nannten wir das. In diesem Haushalt stehen auf diesem Sachkonto 762.000 €.

 

Seit 2014 ist dies vorbei. Seit dem müssen wir miteinander reden. Für Sie meine Damen und Herren der CDU war es sicherlich nicht einfach, urplötzlich keine absolute Mehrheit zu haben und nicht mehr alleine das Handeln unserer Stadt in der Hand zu haben.

Wir in der zweitstärksten Fraktion mussten aber auch erstmal damit zurechtkommen, dass wir Verantwortung übernehmen müssen. Dieser Findungsprozess scheint bei uns abgeschlossen zu sein.

 

Das Jahr 2016 wurde auch in Kevelaer von der Flüchtlingsproblematik bestimmt. Besonders in der ersten Hälfte des Jahres wurden die Verwaltungsmitarbeiter bis an ihre Grenzen des Machbaren in Anspruch genommen. Hier wurde von den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt, den vielen freiwilligen Helfer sowie von der Verwaltung Großes geleistet. Unsere Fraktion möchte allen Helfenden, den Bürgern sowie den Verwaltungsmitarbeitern, hier unseren Dank aussprechen. Uns ist bewusst, dass der Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern und den Vereinen das Unverwechselbare in unserer Heimatstadt ausmacht.

Damit der Fachkräftemangel, und das ist kein Hirngespenst, sondern im Ruhrgebiet schon angekommen, entgegengewirkt wird, sollte die Integration der neuen Bürger vorangetrieben werden. Unsere Idee, sich hier mit einem neuen Mitarbeiter zu verstärken, scheint noch nicht in der Etatberatung gestorben zu sein.

 

Das zweite große Thema, welches die Politik beherrschte, war das „Integrierte Handlungskonzept“. Lange hatte die SPD-Fraktion gefordert, dass Förderprogramme beantragt werden sollten, um städtebaulich unsere Stadt zu entwickeln. Nachdem wir den früheren Bürgermeister mit diesem Thema vor uns hergetrieben haben, brachte dieser überraschend im Jahr 2014 das „Integrierte Handlungskonzept“ auf die Tagesordnung. Mit einer zweiten Sitzungsvorlage beschloss der Rat auch dem Flächenpool-NRW beizutreten. Spät, vielleicht zu spät für den damaligen Bürgermeister, legten wir ein Programm auf, welches die Stadt weiter entwickeln sollte. Mit den beiden Aufgaben, Flüchtlingshilfe und „Integriertes Handlungskonzept“, war der Belastungsgrad der Verwaltung erreicht.

 

Diese Tatsache spiegelte sich auch in unseren Anträgen zur Synopse des Haushaltsentwurfs wieder. Unsere geringe Zahl der Anträge erfolgte aus drei Gründen:

  1. Die immer wiederkehrenden mahnenden Worte des Kämmerers, dass wir zwar sparen, aber uns nicht kaputt sparen sollen.
  2. Dass die Verwaltung die Vorgaben der Politik auch umsetzten können muss. (und)
  3. Dass die SPD-Fraktion auch bereit ist, aus der früheren reinen Opposition heraus zu gehen, um auch bewusst Verantwortung zu übernehmen und dieses auch kann.

 

Für die SPD-Kevelaer kam erschwerend hinzu, dass wir einen unserer besten Fraktionskollegen im Herbst 2015 an alle Bürger hergaben. Dominik Pichler, so hatte es sich bewiesen, war in den Jahren bis zu seiner Wahl als Bürgermeister eine Bereicherung unserer Arbeit in der Fraktion.

Als Dominik Pichler sich auf den Weg machte das erste Amt der Stadt zu bekleiden, hatte ich als enger Weggefährte das Gefühl, dass ein zukünftiger Bürgermeister Pichler eine Bereicherung für unsere Stadt sei und er die Voraussetzung zu einem guten Bürgermeister mitbringt.

 

Lieber Dominik, Du hast mich Lügen gestraft. Du bist weit besser, als ich damals gedacht hatte.

Gerade frisch gewählt, marschiertest Du schneller voran, als ich je vermutet hätte. Berge von Akten musst Du gefressen haben. Nach und nach bekam die Politik Antworten auf Fragen, die schon lange gestellt waren. Fördertöpfe zur Entwicklung unserer Stadt wurden begutachtet, Mehrzweckbecken, Leader-Förderprogramm, Vorantreiben der Entwicklung auf der Hüls, „NRW hält zusammen“, Standortentwicklungskonzept, um hier nur einige Schlagworte zu nennen.

Des Weiteren wurde durch das „Integrierte Handlungskonzept“, der Mechelner Platz und die Hauptstraße in Augenschein genommen. In Kevelaer entwickelt sich etwas und das spiegelt sich im Haushaltsentwurf wieder. Die heutige Haushaltssatzung ist unserer Meinung nach solide und sie lebt.

Auch wenn der Bürgermeister ein SPD-Parteibuch besitzt, so scheint er ein Bürgermeister zu sein, der nicht nur für die SPD da ist.

 

Diese Entwicklung „ein Bürgermeister für alle“ und die Kommunikation der Parteien untereinander ist eine gute Entwicklung für uns, die Politik und somit auch für unsere Heimatstadt Kevelaer.

 

In der Etatberatung zum Haushalt wurde über 27 Anträge lange diskutiert. Aber es wurde beraten und sich nicht der Stadt bemächtigt. Fünf Anträge der SPD wurden behandelt. Der Antrag Beitragssenkung von Elternbeiträgen für Geschwisterkinder wurde diesmal noch abgelehnt. Alle anderen Anträge wurden wenigstens bedacht. Unsere Anträge wurden nicht weggewischt. Besonders dankbar sind wir dafür, dass der Antrag auf bezahlbaren Wohnraum für alle - sicherlich ein kostspieliger Antrag und nicht leicht umzusetzen - von den anderen Parteien nicht abgelehnt wurde, sondern dass die Verwaltung beauftragt wurde, sich hier weitere Gedanken zu machen. Schon vor sechs Jahren hatten wir mehrmals den mahnenden Zeigefinger erhoben, dass im Bereich der bezahlbaren Wohnungen in Kevelaer dunkle Wolken aufziehen. Nun ist der Zeitpunkt für Maßnahmen zwar spät, aber noch nicht zu spät um auf Dauer eine Entspannung in unserer Stadt herbeizuführen.

 

Martin Luther soll mal gesagt haben: „Ihr könnt predigen über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.“ Ich glaube, ich habe das geschafft.

 

Herr Bürgermeister meinen Damen und Herren, liebe Zuhörer,

ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnacht und für das Jahr 2017 Gesundheit und Soziales und Frieden auf Erden.

 

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

 

Heinz Ermers

 

 

05.12.2016 in Allgemein

Adventskaffee SPD Ortsverein Kevelaer

 

Wir wünschen allen eine ruhige und besinnliche Adventszeit!
Allen die Zeit und Lust haben, laden wir herzlich zu unserem Adventskaffee am 10.12.2016 von 13 bis 15 Uhr auf der Annastr. 70, 47623 Kevelaer ein.

 

14.11.2016 in Unterbezirk

Dr. Babara Hendricks, Norbert Killewald und Thorsten Rupp unsere Kandidaten für 2017

 

Bei der Veranstaltung "Du hast die Wahl", hat die SPD Kreis Kleve in einer Mitgliedervollversammlung die Landtagskandidaten und Bundestagskandidatin ermittelt.

Die Ergebnisse unserer Kandidaten sprechen für sich:

Dr. Barbara Hendricks: 97%
Norbert Killewald: 91%

Thorsten Rupp: 96%

Die SPD Kevelaer die mit vielen Mitgliedern bei der Wahl vertreten war, gratuliert allen Kandidaten. Besonders freut uns, dass wir mit Norbert Killewald einen Kandidaten aus Kevelaer mit nominieren konnten.

 

11.11.2016 in Ortsverein

Kinderbasteln SPD Ortsverein Kevelaer

 

Am 20. November bietet der SPD Ortsverein Kevelaer eine Bastelaktion für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren an. Der Zeitrahmen bewegt sich zwischen 13 und 17 Uhr. Da es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl geben kann, wird um eine Voranmeldung gebeten. Nähere Informationen bekommen Sie nach der Anmeldung. Das Treffen findet dann im neuen SPD Bürgerbüro auf der Annastraße 70 in Kevelaer statt. Anmelden können Sie sich unter Tel.:  0175/7555035

 

23.07.2016 in Allgemein

Trauer

 

Trauer, Fassungslosigkeit und Mitgefühl für alle Betroffenen in München. Wir sind in unseren Gedanken bei Euch!

 

07.07.2016 in Ratsfraktion

Haushaltsrede der SPD-Fraktion zum Haushaltsentwurf 2016

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren!

Zunächst gilt unser Dank, wie könnte es anders sein, unserem Kämmerer und seinem Team, der bei der Zusammenstellung des HH-Entwurfs wiederum mit der ihm eigenen Genauigkeit und Zuverlässigkeit gearbeitet hat, diesmal mit der Besonderheit, in Folge der Flüchtlingsproblematik ständig nachsteuern  zu müssen. Dank auch dafür, dass Sie uns, Herr Püplichuisen, wie in den letzten Jahren auch, während der Haushaltsberatungen das Werk nahegebracht und unsere Fragen geduldig und ausführlich beantwortet haben.
Dem IHK für die Innenstadt Kevelaer nach dem Stand vom August 2015 hätte die SPD-Fraktion vorbehaltlos und voller Überzeugung zugestimmt. Sie hat sich sogar intensiv bemüht, dies mit anderen Fraktionen in einer gemeinsamen Sitzung zu kommunizieren. Die Verwaltung hatte dieses Konzept jedoch auf kaltem Wege mit dem Neubau eines zusätzlichen Verwaltungsgebäudes an der Marktstraße ergänzt. Die dafür veranschlagten Mehrkosten entpuppten sich als sogen. gegriffene Zahlen und entbehren jeglicher seriösen Ermittlung. Außerdem wurde die Hoffnung genährt, das Projekt werde eine öffentliche Förderung von 60 % erfahren. Die inzwischen beschlossene Machbarkeitsstudie, die den Haushalt mit 50.000 € belastet, löst bei der SPD-Fraktion nicht gerade einen Begeisterungssturm aus. Wir konnten diesem Ansinnen auch aus grundsätzlichen Erwägungen nicht zustimmen, zumal Grundsatzentscheidungen in der Vergangenheit immer eine präjudizierende Wirkung hatten.
Die Flüchtlingsproblematik stellt jede öffentliche Verwaltung gegenwärtig wegen der enormen Zuwandererzahlen vor gewaltige Herausforderungen. Auch unsere Stadtverwaltung kämpft hier mit einem gesteigerten Personal- und Mittelaufwand. Eine große Problematik tut sich zur Zeit auf im Zusammenhang mit der Anmietung des Sporthotels an der Grotendonker Straße, weil hier offenbar die avisierte Zeitschiene für die Inbetriebnahme als Flüchtlingsunterkunft nicht eingehalten werden kann. Der von uns beantragte Flüchtlingskoordinator ist seit einiger Zeit im Amt, die von uns beantragte Abteilung für Flüchtlingsangelegenheiten wurde leider abgelehnt. Es bleibt zu hoffen, dass der Bürgermeister künftig ausreichend Personal für den Sicherheitsdienst und die Betreuung bereitstellt, damit nicht vermehrt die Polizei zum Einschreiten angefordert werden muss. Besonders lobend hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang das intensive Engagement der ehrenamtlich Tätigen, die sich immer wieder geplant oder spontan helfend und regelnd einbringen.
Wenn wir über die Entwicklung auf der Hüls reden, möchte ich nicht über die gescheiterte „Ehe“ Paal/Dömkes oder über die Versäumnisse der jüngeren Zeit nachdenken. Vielmehr möchte ich darauf verweisen, dass der Bürgermeister einen Anstoß der SPD-Fraktion aufgenommen und das Vorhaben zum Projekt erklärt hat, das auch wie ein Projekt zu handeln ist. Ein entscheidender Gedanke war, dass dieses Projekt von einem Mitarbeiter allein nicht zu entwickeln ist. Allen im Rat ist mittlerweile bekannt, dass hier nun ein Dreier-Team am Werk ist, wodurch endlich Bewegung in die Sache kommt. Gerade wird ein Förderantrag in nicht unerheblicher Höhe auf den Weg gebracht. Die SPD-Fraktion unterstützt ausdrücklich das Projekt „Hüls“ und hofft, dass es auch mit einer „Bäderlandschaft“- Mehrzweckbecken / Hallenbad - verbunden werden kann. In dem Zusammenhang hätten wir uns auch einen fairen Umgang mit dem Bäderverein gewünscht, ohne dessen Einsatz Kevelaer sicherlich kein Freibad mehr hätte.
Die Festigung Kevelaers als Schulstandort erfordert immer wieder neue Investitionen und Maßnahmen zur Umsetzung moderner Konzepte. Auch das Thema „Inklusion“ spielt immer wieder eine wichtige Rolle, zumal die Gesellschaft hier erst am Anfang steht. Im Schulzentrum Kevelaer ist mittlerweile die Gesamtschule in Betrieb gegangen, die einen erheblichen Aufwand allein an organisatorischer Arbeit erforderte. Aber es waren auch etliche Maßnahmen zur Bauerhaltung erforderlich. Zur Zeit laufen umfangreiche Arbeiten an, das Schulzentrum mit elektronischer Informations- und Kommunikationstechnik sowie entsprechender Software auszustatten und somit auch in dieser Hinsicht zukunftssicher zu machen. Für dieses Vorhaben sind ein längeres Zeitfenster und ein erheblicher finanzieller Mitteleinsatz vorgesehen. Mit der Einrichtung der Mensa vor einigen Jahren mit der Versorgung der teilnehmenden Schüler mit frisch gekochtem Essen liegt das Schulzentrum kreisweit ziemlich vorn. Dieses Projekt wurde seitens der SPD Kevelaer ausdrücklich positiv begleitet.
Die Tatsache, dass im Jugendhilfe-Ausschuss die Geschwisterermäßigung abgelehnt wurde, hat sowohl bei uns, bei den Eltern und auch in der Presse für Unmut gesorgt. Ist das der untaugliche Versuch, über diese Maßnahme den Haushalt zu retten? Ich glaube, man baut lieber Kunstrasenplätze für überversorgte Sporttreibende.
Mit unserem Antrag auf Erstellung eines Sozialberichts für die Stadt Kevelaer wollten wir erreichen, dass eine Bestandsaufnahme der gesellschaftlichen Verhältnisse erfolgt mit dem Ziel, klare Strukturen in das Verwaltungshandeln  einzuführen und über konkrete Steuerungsmöglichkeiten zu verfügen. Viele Kommunen haben einen solchen Sozialbericht erarbeitet und diesen teilweise mehrfach fortgeschrieben. Die Koalition muss sich fragen lassen, ob die dafür veranschlagten 20.000 € so bedeutend für eine Ablehnung waren. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass ein solcher Sozialbericht präventives Handeln ermöglicht, wodurch insgesamt weit höhere Kosten eingespart werden können.   
Die Tatsache, dass kein einziger Antrag der SPD-Fraktion in der Sitzung des HuF mehrheitlich beschlossen wurde, hat uns nicht sonderlich überrascht, nachdem zu erkennen war, dass sich CDU, KBV und FDP zu einer Koalition zusammengeschlossen hatten. Die beiden „kleinen“ Parteien müssen sich allerdings fragen lassen, warum sie in den zurückliegenden Jahren häufig genug CDU-Politik bekämpft haben. Soll ihr Verhalten nun als das Signal verstanden werden, dem nach 60 Jahren erstmals aus einer anderen Partei gewählten Bürgermeister zu zeigen, dass er selbst keine Mehrheit hat und von wem er abhängig ist? Wenn dies so ist, haben manche nicht verstanden, was Kommunalpolitik ist, und sind alten Mustern verhaftet.
In der SPD Fraktion werden gerade auch die erwähnten Vorgänge und die ergangenen Entscheidungen im Zusammenhang mit dem IHK unterschiedlich gewichtet, so dass sie zur Ablehnung des Haushalts oder gerade noch zur Zustimmung führen können. Insofern wird es in der SPD-Fraktion zu einer individuellen Abstimmung kommen.

 

 

07.06.2016 in Ortsverein

Neuer SPD Ortsvereins Vorstand stellt sich vor

 
Veranstaltung SPD Ortsverein

Am Sontag den 05.06.2016 traf sich der neue Vorstand des SPD Ortsverein Kevelaer mit interessierten Bürgern beim Gelder Dyck. Der Vorstand stellte sich kurz den Anwesenden vor, gleichzeitig wurde angekündigt dem Bürgertreff, wieder mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Diese hat in Kevelaer eine lange Tradition und dort trifft man sich nicht nur um politische Themen aus Kevelaer zu klären. Vielmehr wird dort auch gerne einmal einfach eine Tasse Kaffee mit gleichgesinnten getrunken um sich einfach mal ein wenig zu unterhalten. In der anschließenden Gesprächsrunde, kamen die Bürger aus Kevelaer mit dem Vorstand und unserem Bürgermeister Dr. Dominik Pichler ins Gespräch. Besonders gefreut haben wir uns auch darüber das einige Besucher aus den Ortschaften den Weg bei dem tollen Wetter zu uns gefunden haben. Schönen Dank noch mal an alle Besucher, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

 

30.03.2016 in Ortsverein

Wirtschaftsstandort Kevelaer: SPD Kevelaer und Bürgermeister Pichler zu Besuch bei Formex und Walther

 
SPD Kevelaer zu besuch Bei Formex Plastik und Walther Faltsysteme

Im Rahmen der Besuchsreihe "Wirtschaftsstandort Kevelaer" besuchte die SPD Kevelaer gemeinsam mit ihrem Bürgermeister Dominik Pichler die Kevelaerer Firma Formex Plastik GmbH an der Industriestraße. Als mittelständisches Unternehmen hat sich Formex zu einem führenden Spezialisten für die Herstellung von Kunststoffprodukten entwickelt. Hierbei liegt ein Schwerpunkt der Tätigkeit in der Entwicklung und Produktion von Plastik-Faltboxen. Formex produziert und vertreibt in enger Zusammenarbeit mit dem Kevelaerer Unternehmen Walther Faltsysteme GmbH, Plastik-Faltboxen an namhafte Großkunden. Auch die Produktion von Reinigungsborsten jeglicher Art bildet einen Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit. Insgesamt finden mittlerweile gut 50 % der Formex-Produkte ihre Abnehmer im Ausland.

 

Kommunalpolitisches Programm

Kevelaer neu gestalten: Kommunalpolitisches Programm 2014-2020

 

Ihr Bürgermeister

Dominik Pichler - Ihr Bürgermeister

 

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Für Sie in Berlin

Barbara Hendricks - Ihre Vertreterin im Bundestag